Haiti - Erdbebenkatastrophe

am 12. Januar ereignete sich in Haiti nahe der Stadt Port-au-Prince um 22:53 Uhr deutscher Zeit ein Erdbeben der Stärke 7,0. Ein ungeheures Ausmaß an Zerstörung und Leid waren die Folge. Viele Menschen starben. U. a. kamen 500 Schüler in eingestürzten Schulen ums Leben. Die Überlebenden trauern um ihre Verstorbenen. Sie sind katastrophalen Bedingungen ausgesetzt. Die Sicherheitslage ist schlecht. Es herrscht hohe Brutalität aufgrund von Mangel am Nötigsten.

Die Don Bosco Mission ist mit der Ordensbruderschaft der Salesianer vor Ort.

Leiter der Don Bosco Straßenkinderzentren in Port-au Prince, Pater Lephene: Angst und Verzweiflung hat uns in den letzten Tagen fest im Griff gehabt, aber wir haben unser Lächeln nicht verlernt. Auch das wollen wir den Leuten mitgeben."

„Wir schlafen draußen auf der Straße inmitten von Schutt und dem Gestank der verwesenden Leichen. Möge Gott uns weiter Kraft geben, diesen Alptraum zu überstehen.“
Pater Zucchi, der mehr als 50 kleine Schulen in Nachbarschaftsvereinen betreut hatte: „Es steht nichts mehr von unseren Häusern. Wir haben alles verloren. Die Studenten, die gestorben sind, müssen begraben werden, außerdem kümmern wir uns um die verletzten Schüler. Die meisten brauchen einen chirurgischen Eingriff, aber die wenigen Krankenhäuser, die noch arbeiten, sind total überfüllt. Plünderer haben alle Computer und Laptops aus unseren kaputten Büros entwendet. Sogar unsere Aktenordner wurden geraubt. Wir müssen wieder ganz von vorne anfangen und planen unsere Nothilfe nun mit Stift und Papier.“
"Was wir jetzt brauchen sind finanzielle Hilfen, um Hilfsgüter von der Dominikanischen Republik aus nach Port-au Prince bringen zu können.“, „Dringend benötigt wird neben Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten vor allem Benzin, um Fahrzeuge und Stromgeneratoren anzutreiben.“  (P. Victor)

 

 

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